AFB-Monitoring 2017

Hallo
bitte an eure Imker weiterleiten und die interessierten Imker bei Angela Sollinger
Kirchsteig 7 83109 Tattenhausen
Tel.08067/893
sollinger.angela@web.de
melden.
Danke für eure Mithilfe
Es sollte etwa alle 10km eine Sammelprobe aus bis zu 6 Völkern eines Standes gezogen werden. Wenn Sie als grobe Orientierung die Schnittpunkte der Raster-Linien hernehmen, haben Sie genau diese 10km-Abstände. Diese müssen nicht immer exakt eingehalten werden, aber erheblich mehr als 10km sollten nach Möglichkeit nicht zwischen zwei Standorten liegen. Die Proben sollten im Sommer zwischen Abschleudern und Auffüttern gezogen werden.
Der LK Miesbach hat Interesse bekundet, möchte aber erst im kommenden Jahr 2018 aktiv werden. Im LK Traunstein soll soweit ich weiß ein Monitoring stattfinden, sofern das Veterinäramt das nicht blockiert. Die entspr. Gespräche laufen dort. Das Veterinäramt muss sich nicht aktiv beteiligen und auch nicht zustimmen. Grundsätzlich ist es aber stets sinnvoll, die Veterinärbehörde mit einzubinden oder diese zumindest zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Andreas Schierling

Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.

Fachabteilungsleitung Bienengesundheitsdienst

Tel. 089/9091-231

Themenkomplex Amerikanischen Faulbrut: AFB-Monitoring und weitere Informationen

Datum: 22.07.2016   Autor: A. Schierling

Die Amerikanische Faulbrut (AFB) ist eine hochansteckende, anzeigepflichtige Tierseuche, die eine ernstzunehmende Bedrohung für Bienenvölker darstellt. Nehmen Bienen-Larven Sporen des Erregers auf, so vermehrt sich das Bakterium zunächst im Darm der Larven. Einige Tage später befallen die Erreger die Leibeshöhle der Larve und töten diese ab. Die toten Larven werden vollständig zersetzt und enthalten dann Millionen neue Sporen.
Die Sporen sind stabil gegenüber hohen und tiefen Temperaturen sowie vielen chemischen Desinfektionsmitteln. In Honig können sie 3 – 10, in den eingetrockneten Schorfen verendeter Larven problemlos bis zu 30 Jahre lang infektiös bleiben.

 

Monitoring-Programm zur Amerikanischen Faulbrut (AFB-Screening)

Bienenvölker stehen über Verflug und Räuberei in ständigem Austausch untereinander. Werden Bienenstände in Abständen von 5-10 km beprobt, so kann mittels weniger Proben die Verbreitung von Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut (Paenibacillus larvae) in einer ganzen Region abgeschätzt werden. Dieses Verfahren bietet sich z.B. für die Überwachung eines Verbandsgebiets von Imker-Kreisverbänden an.
Sollten Sie im Zuge eines Monitorings eine größere Anzahl an Proben einsenden wollen, informieren Sie uns bitte bereits im Vorfeld über Ihr Vorhaben. Das Vorgehen bei einem Flächenmonitoring zur Vorbeugung der Amerikanischen Faulbrut ist im Merkblatt Faulbrutscreening beschrieben.

Merkblatt: Faulbrutscreening

Informationen zur Pobennahme finden Sie in der Liste unserer Merkblätter.

Futterkranzanalyse positiv – was nun?

Sollten in Ihren Völkern Sporen von Paenibacillus larvae nachweisbar sein, besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf. Je nach Anzahl der Sporen im Futter und Zustand der Völker kann die Seuchenbekäpfung jedoch durchaus völkererhaltend durchgeführt werden (Kunstschwarmverfahren etc.). Im folgenden Beitrag können Sie sich über den Umgang mit sporenbelasteten Völkern informieren.

Umgang mit durch Sporen von Paenibacillus larvae belasteten Völkern

Liebe Kreisvorstände, liebe Imkerfreunde.

 

Am Freitag, 13.01.2016 19.30 Uhr hat der Bienenzuchtverein Haager Land für unseren langjährigen Bezirksvorstand Ferdinand Drexler in der Kath. Pfarrkirche St. Maria Loreto Ramsau/Kirchdorf einen würdevollen, den herausragenden Leistungen des Verstorbenen entsprechenden Gedenkgottesdienst zelebriert.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche, war als Vertreter des Deutschen Imkerbundes und als Präsident des Landesverbandes Bayerischer Imker, Herr Eckard Radke mit seiner Gattin zugegen.

Kreisvorstände und Abordnungen aus dem gesamten Bezirk Oberbayern gaben unserem Ferdinand die letzte Ehre.

Bei der anschließenden Versammlung in der Vereinsgaststätte Tiefenstätt hob der 2. Vorstand des Bienenzuchtverein Haager Land noch einmal die Verdienste des Verstorbenen, besonders als Orts-, Kreis- und Bezirksvorstand hervor.

Landesverbandspräsident Eckart Radke sprach die entstandenen personellen Lücken, die der Tod von Ferdinand Drexler gerissen hat an und appellierte besonders an die die jungen Imker, sich für die Ehrenämter zum Wohle des Vereines, des Verbandes und damit für die gesamte Imkerschaft zu engagieren.

Ein besonderer Dank gebührt Frau Claudia Stöckl vom BZV Haager Land, die mit großem Aufwand und viel Mitgefühl diesen würdevollen Gedenkgottesdienst organisiert und alle Informationen zeitnah an die Institutionen des Verbandes weitergeleitet hat.

Text: Angela Sollinger